Welche Getränke für die Hausbar?

Welche Getränke für die Hausbar benötigt ein Mann? Wer von euch war auch schon in dieser Situation und musste sich diese Frage stellen? Ich wollte schon immer eine feine, gut sortierte Hausbar haben. Nicht so groß, um damit gleich eine Cocktailbar aufmachen zu können. Nein, meine Hausbar sollte Hochwertiges für Freunde und Bekannte beinhalten, damit Mann in gemütlicher Runde zusammensitzen kann ohne als Gastgeber in Verlegenheit zu geraten. Was ich für mich jedoch von Anfang an ausschloss, war ein Cocktailsortiment mit exotischen Drinks aufzubauen, bei der Mann dann haufenweise halb geöffnete Flaschen in den buntesten Farben herumstehen hat, die ja mit der Zeit auch nicht unbedingt an Qualität gewinnen.

Wie also die Hausbar bestücken?

Um jetzt nicht gleich ein ganzes Monatsgehalt in die Bestückung der Hausbar investieren zu müssen machte ich je für jeden einzelnen meiner besten Kumpels eine Liste mit Getränken, die wirklich gerne konsumiert wurden. Zum Schluss erstellte ich noch eine Liste meiner Favorite Drinks. Bier und Wein schloss ich gleich von Anfang an aus, da diese beiden Getränke für die Hausbar irrelevant sind. Außerdem hat Mann ja sowieso Bier für seine Buddys zu Haus und auch ein oder zwei edle Tropfen Wein. Nachdem ich die Listen für Hausbar erstellt hatte, glich ich die Ergebnisse folgenderweise ab. Was mögen meine besten Freunde und was ich. Die Getränke wurden dann nach Anzahl der Übereinstimmungen gereiht. Zusätzlich setzte ich mein absolutes Lieblingsgetränk – Portwein – ganz oben auf die Hausbar Liste. Nach und nach macht ich mich daran die Liste für die Hausbar abzuarbeiten.

Welche Getränke für die Hausbar sind unerlässlich?

Folgende Spirituosen und Getränke zum Mixen stehen auf der Liste für meine Hausbar. Die Reihenfolge ist nicht wertend.

Portwein – Ein genialer Aperitif oder Dessertwein oder auch nur für so. Hier habe ich 20-30 jährige Tawny Ports und für besondere Anlässe gibt es Vintage Portwein.

Vodka – Es sollte schon ein hochwertiger Vodka sein, der auch pur getrunken werden kann. Da aber auch Vodka Lemon, mit Bitter Lemon und nicht mit Orangensaft gemixt, gerne konsumiert wird, habe ich jetzt nicht den überdrüber Premium Vodka, aber auch nicht den billigsten.

Rum – Einfach genial und immer willkommen. Jedoch kein Spiced Rum oder irgendein billiger Fusel, den für den puren Rum Genuss darf es nur wahrhaft spitzenklasse Rum sein wie jener von Tres Hombres. Anders als pur wird er bei mir nicht konsumiert.

Gin – Jahrelang konnte ich Gin Tonic nicht ausstehen, da es bei uns in vielen Bars immer nur schlechten Gin mit schlechtem Tonic Water gab. Ein sehr guter Freund von mir, seinerseits begeisterter Gin Tonic Anhänger, kredenzte mir dann mal einen der meine Meinung schlagartig änderte. Durch den einsetzenden Gin Boom bekommt man jetzt auch bei uns problemlos erstklassigen Gin und spitzen Tonic Water im Handel und den Bars.

Whisky – Einer meiner besten Freunde liebt Whisky. Ich selbst kann nichts mit Whisky anfangen. Einen halbwegs guten Tropfen halte ich selbstverständlich gerne bereit.

Prosecco – Habe ich nur für die Ladies stets brav gekühlt.

Champagner – Ein Fläschchen auf Vorrat für besondere Anlässe oder Damen kann nie schaden.

Bitter Lemon – Vodka Lemon gehört für mich zur Party dazu, darum auch ist auch Bitter Lemon stets Pflicht für die Hausbar.

Tonic Water – Hier habe ich nur hochwertiges Tonic Water in 200 ml Fläschchen für einen gepflegten Gin Tonic. Alles andere wäre eine Beleidigung für den Gin und deren Genießer.

Die Spirituosen für meine Hausbar kosteten mich einiges an Geld. Ich kaufte nicht alles sofort, sondern arbeitete meine Liste Stück für Stück ab. Zum Geburtstag oder anderen Anlässen bekam ich auch das ein oder andere Fläschchen geschenkt.

Um gleich den Kritikern, Kennern und vermeintlichen Experten für Destilliertes und Gebranntes zuvorzukommen möchte ich noch anfügen: Mir ist bewusst, dass Geschmäcker unterschiedlich sind und es sich ebenso mit den Preisvorstellungen verhält. Selbstverständlich ist preislich und wahrscheinlich auch mit Qualität häufig Luft nach oben. Genauso gut gibt es die andere Seite, die sagen wird – viel zu teuer.

Meine Intention der eigenen Hausbar ist es, dass ich meinen guten Bekannten und guten Freunde Drinks anbieten kann, die Mann auch trinken kann und nicht schon mehr Spekulations- oder Investmentobjekte und andererseits auch kein Fusel sind.

Wie ist deine Hausbar bestückt? Welches Fläschchen findet sich bei dir? Freue mich schon auf deinen Kommentar, gerne auch mit Bild von deiner Hausbar.

Zum Wohl und bis bald im Männerreich!

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