Zigarrenschneider, Zigarrenzwicker oder Zigarrenbohrer?

Es gibt Zigarrenschneider & Co, damit du eine perfekte Zigarre rauchen kannst. Welche Utensilien gibt es nun genau um eine Zigarre ordentlich zu präparieren? Zur Auswahl stehen

  • Zigarrenschneider
  • Zigarrenbohrer
  • Zigarrenzwicker

Zigarrenschneider

Mit einem Zigarrenschneider oder auch Zigarrencutter genannt wird das Zigarrenschneiderabgerundete, geschlossene Ende vom Tabak-Deckblatt abgeschnitten. Schneidet man zu knapp am Ende ab, kann es sein, dass nur die „Kuppe“ entfernt wird und die Zigarre sich somit nicht rauchen lässt. Mann sollte aber auch nicht zu weit innen abschneiden, da das Ende der Zigarre dann zu dick ist. Es gibt Zigarrenschneider mit einer Klinge und welche mit einer Doppelklinge. Beim Schneiden mit einem Zigarrencutter mit Doppelklinge wir die Zigarre gleichzeitig beim zusammenschieben der Klingen von links und rechts abgeschnitten. Ein Zigarrenschneider mit einer Einzelklinge schneidet die Zigarre nur von einer Seite her. Auch wenn man eine Zigarre richtig schneiden kann, kann es durchaus vorkommen, dass ein paar Tabakkrümel herunterfallen. Halte deshalb die Zigarre am besten über einen Zigarrenaschenbecher.

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Zigarrenbohrer

Ein wenig anders wie der Zigarrenschneider funktioniert der Zigarrenbohrer. Beim Zigarrencutter wie ein Teil abgeschnitten, der Durchmesser dabei ist groß. Hingegen ist beim Zigarrenbohrer der Durchmesser viel kleiner. Es wird nicht die ganze Kuppe vom Deckblatt abgeschnitten, sondern lediglich ein Loch hineingebohrt. Zigarrenbohrer sehen meistens so aus wie eine Nietenhülse, nur dass das Ende scharf ist. Dieses druckt Mann dann ins vom Deckblatt geschlossene Ende und zieht es wieder heraus. Es bleibt ein Loch mit ein paar mm Durchmesser. Oft gibt es Zigarrenbohrer mit unterschiedlichen Größen, da eine dickere Zigarre ein größeres Bohrloch benötigt als eine dünnere. Die Problematik beim Zigarrenbohrer liegt darin, dass bei einem zu kleinen Loch die Zigarre nicht richtig zieht. Es kann dadurch keine schöne Glut entstehen und Mann muss zu fest an der Zigarre ziehen, was Übelkeit und Schwindel auslösen kann. Ist die Zigarre zu trocken hat Mann ein ähnliches Problem, deshalb ist ein Zigarrenhumidor sehr wichtig, damit die Zigarre schön feucht bleibt und einen perfekten Genuss bietet.

Zigarrenzwicker

Neben dem Zigarrenschneider und dem Zigarrenbohrer gibt es noch ein weiteres Utensil welches dazu beiträgt eine Zigarre richt schneiden besser gesagt zwicken zu können. Der Zigarrenzwicker sieht ein wenig wie ein Nagelzwicker aus. Im Gegensatz zu den beiden ersten Zigarrenutensilien bleibt beim Zigarrenzwicker kein rundes Loch wie beim Bohrer oder schneidet die Zigarre rund ab wie beim Cutter. Beim Zwicker entsteht eine elliptische Einkerbung. Bei dünnen Zigarren kann ein Zwicker problematisch sein, da die Einkerbung natürlich nicht über den Rand hinausgehen darf. Hier müssen dann schon wieder unterschiedliche Größen an Zigarrenzwicker zur Verfügung stehen.

Weitere Beiträge zur passenden Aufbewahrung und zum Anzünden von Zigarren werden folgen. Gerne schreibe ich hier in unserem Männerreich auch einen kurzen Überblick für Neueinsteiger über die Welt des gehobenen Rauchens mit diversen Zigarrenarten.

Um natürlich nicht mit dem Gesetzgeber oder diversen Antiraucherorganisationen Probleme zu bekommen möchte ich dich auch auf die Gefahren des Rauchens erinnern.

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