Wie ich ein Callboy wurde Teil 12 – Verletzungen

Ich ging zurück ins Schlafzimmer und reichte Angie die Zigaretten und den Aschenbecher. Sie setzte sich in den Schneidersitz, zündete sich eine an, nahm einen tiefen Zug und blies genüsslich den Rauch aus.

„Woher hast du die große Narbe auf deinem linken Arm?“, frage sie mich.

„Bizepssehnenriss, solltest du auf keinen Fall nachmachen.“, gab ich ihr zur Antwort. Nachdem sie ihre Zigarette im Aschenbecher auf dem kleinen Sessel neben dem Bett ausgedruckt hatte, nahm sie meinen Arm, betrachtete die 20 cm lange Narbe, die in Zackenform über die Innenseite der Ellenbogenbeuge verlief und strich behutsam darüber.

„War es sehr schmerzhaft?“

„Unglaublich, vor allem nach der Operation. Drei Monate brauchte ich um wieder den Arm einigermaßen benutzen zu können. Es wird leider nie mehr wieder so sein wie vorher, da die Sehne nicht an ihrer anatomisch vorgesehen Stelle wieder angenäht werden konnte.“

Verdammt dachte ich in jenem Moment, als die die Worte meinen Mund verließen, warum erzähle ich es ihr überhaupt?

„Dann war mein Nasenbeinbruch, ja nicht so schlimm!“, antwortete sie, in einer merklich anderen Tonlage, die etwas Trauriges und Bedrückendes in sich hatte.

„Ich glaube ein Nasenbeinbruch ist ebenso schmerzhaft.“, versuchte ich sofort zu besänftigen. „Was hast du gemacht?“ Diese Worte bereute ich kurz darauf, denn auf das, was kam, war ich nicht im Geringsten vorbereitet.

„Mein Ex hat sie mir gebrochen, aber das ist schon lange her.“

„Ich Idiotin bin aber noch 9 Jahre bei ihm geblieben.“, setzte sie bereits den Tränen nahe nach.

Ich hatte ja schon einiges in meinem Leben erlebt, aber noch nie hatte ich mit einer Frau zu tun, die von einem Mann geschlagen wurde. Solche Typen sind mir einfach zutiefst zu wider und die Geschichten dahinter sind oft dieselben. Angie brachte mich aus der Fassung. Wie zum Teufel sollte ich darauf reagieren, ratterte es in meinem Kopf. Bevor mein Hirn eine rationale Antwort geben konnte, handelte mein Körper instinktiv. Ich zog Angie zu mir heran, nämlich so, dass sie sich von ihrer sitzenden Position auf mich legen musste, umarmte sie fest und strich ihr sanft durchs Haar.

„Bei mir bist du sicher!“, flüsterte ich ihr ins Ohr.

Sie beruhigte sich wieder. Ich war heilfroh, denn was ich jetzt gar nicht gebrauchen konnte, war eine emotional aufgelöste, heulende Frau. Nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit, die wir so liegend verbrachten, fragte ich sie: „ Woran denkst du schon wieder?“ Obwohl ich Angies Gesicht nicht sehen konnte und sie nackt, eng umschlungen auf mir lag, spürte ich ihre Geistesabwesenheit. Verdutzt richtete sie sich mit den Worten auf: „Oh mein Gott, das glaube ich jetzt nicht, dass du das gefühlt hast.“

„Was ist los?“, erwiderte ich und fügte hinzu: „Im Hier und Jetzt bist du sicher, schalte ab und genieße den Augenblick!“

Sie schaute mich immer noch mit großen fragenden Augen an. „Mmh…“, begann sie, kam jedoch nicht weiter.

„Sag´s einfach.“, ermutigte ich sie.

„Ok, ich frage mich gerade, ob du so lange geblieben wärst, wenn ich dir nicht gefallen würde, oder machst du das bei allen deinen Kundinnen so?“

Damit hatte ich ebenfalls nicht gerechnet. Die nächste Herausforderung lag vor mir. „Ganz ehrlich Baby“, versuchte ich cool zu reagieren,„du bist meine erste Kundin.“ Offensichtlich glaubte sie mir, was ja nicht gelogen war, denn sie begann mich stürmisch zu küssen. Umgehend setzte auch meine Manneskraft wieder ein, was sie natürlich spürte. Sie setzte sich auf, griff nach einem der Kondome auf der anderen Betthälfte des Doppelbettes, riss die Schutzverpackung auf und reiche es mir. Ich stülpte es rüber, auch gleich in der richtigen Richtung. Angie beugte sich nochmals vor, küsste mich und setzte sich dann auf mich, so, dass mein steifes Glied ohne Probleme in sie hinein glitt. Anfangs ließ sie geschmeidig ihre Hüften kreisen. Nach und nach steigerte sich ihre Lust. Immer, schneller und fester bewegte sie sich vor und zurück. Sie ging in die Hocke über und lies ihren zierlichen Körper anständig hart runter fallen, dass es ordentlich klatschte. Bei dieser Stellung habe ich immer ein wenig angst, dass im Eifer des Gefechts mein Schwanz aus der Scheide gleiten und ich mir einen Penisbruch zuziehen könnte. Ich merkte sofort, dass Angie gut trainiert war, denn die Position beansprucht die Oberschenkelmuskeln einer Frau enorm, wenige halten diese Stellung lange aus. Sie powerte sich voll aus. Als sie sich wieder auf mich setzte und sich vorbeugte um mich zu küssen, fühlte ich ihren schnellen Herzschlag und die Schweißperlen auf ihrem Rücken. Jetzt war es Zeit zu übernehmen. Die Beine ein wenig angezogen, bewegte ich mein Becken auf und ab. Ich fickte sie nicht mehr gefühlvoll wie vorher, sondern einfach nur mehr hart und gab ihr zwischendurch einen festen Klaps auf ihren geilen Arsch, gefolgt von einem kurzen „AH“ ihrerseits. Angies Brust hob sich schwer als sie sich aufrichtete um wieder die Führung an sich zu reißen und Sekunden darauf zu kommen.

Vollkommen atemlos ließ sie sich auf mich fallen.

Wie ich ein Callboy wurde Teil 11 - Orgasmus